Glückspiel

In Deutschland geht man von rund 180.000 beratungs- und behandlungsbedürftigen Spielern aus.
Der Anteil der Spieler in den Suchtberatungsstellen liegt bei 2,3 bis 2,8 Prozent. .
Die Umsätze im Glückspiel-Markt beliefen sich 2004 auf 27,36 Milliarden Euro (minus 0,6 Prozent).
Die Einnahmen des Staates aus Glücksspielen verringerten sich im Jahr 2004 auf 4,17 Milliarden Euro. Sie waren 1998 erstmals höher als die Erträge aus alkoholbezogenen Steuern.
27,2% Prozent der pathologischen Spieler sind mit mehr als 25.000 Euro verschuldet. Nur 21,2 Prozent der Spieler haben gar keine Schulden. In den 80 zigern waren Geldspielgeräte Groschenzähler und harmlos, um neue Spielanreize zu setzen wurden Risiko tasten eingesetzt. Dieses Medium des Risikospiels bot in kürzester Zeit Vermögenswerte umzusetzen negativ wie positiv.

In Deutschland geht man von rund 200 000-300 00 Beratungs- und Behandlungsbedürftigen Spielern aus. Die Glückspiel Sucht gehört zu den nicht stoffgebundenen Süchten. Glückspielsucht wurde in das Verzeichnis der anerkannten psychischen Krankheiten aufgenommen (WHO ICD-10). Das liegt schon 32 Jahre zurück. Von den Rentenversicherungsträgern wurde diese Erkrankung 2001 anerkannt. Die Sucht ist vergleichbar mit einer Abhängigkeit von psychoaktiven Substanzen. Eine Kontrolle über das Verhalten ist eingeschränkt wie bei psychoaktiven Substanzen und wird trotz negativer Konsequenzen oft fortgesetzt. Je schneller eine Spielabfolge ist, umso erregender empfinden Spieler/innen ein Glücksspiel. Deshalb sind Spiele mit schneller Spielgeschwindigkeit (z. B. Automatenspiel und Roulette) besonders beliebt. Die Entscheidung über Gewinn oder Verlust fällt sehr schnell. (Ereignisfrequenz)

Der Anteil der Spieler in den Suchtberatungsstellen liegt bei 2,3 bis 2,8 Prozent. . Die Umsätze im Glückspiel-Markt beliefen sich 2004 auf 27,36 Milliarden Euro (minus 0,6 Prozent). Die Einnahmen des Staates aus Glücksspielen verringerten sich im Jahr 2004 auf 4,17 Milliarden Euro. Sie waren 1998 erstmals höher als die Erträge aus alkoholbezogenen Steuern. 27,2% Prozent der pathologischen Spieler sind mit mehr als 25.000 Euro verschuldet. Nur 21,2 Prozent der Spieler haben gar keine Schulden. Glücksspiel kann Nervenkitzel erzeugen, stimulieren, lustvoll-euphorische Gefühle hervorrufen, anspannen und entspannen und diese Spannbreite ist sofort erlebbar, solange Gewinnaussichten bestehen. Das Suchtmittel eines Glückspielers ist meist das Geld, ca. 85 % sind Dattler(Geldspielautomaten Süchtig) wie man auch die Glücksspieler an Geldspielgeräten auch nennt.

Definition Glücksspiel (Glücksspielstaatsvertrag§3)

Ein Glückspiel liegt vor wenn im Rahmen eines Spiels für den Erwerb einer Gewinnchance ein Entgeld verlangt wird und die Entscheidung über den Gewinn ganz oder überwiegend vom Zufall abhängt. Die Entscheidung über den Gewinn hängt in jeden Fall vom Zufall ab, wenn dafür der ungewisse Eintritt oder Ausgang zukünftiger Ereignisse maßgeblich ist.

Eine Klinik wie die AHG Klinik Wigbertshöhe bei Bad Hersfeld und die salus Klinik in Lindow haben sich dementsprechend Orientiert und sind die Kliniken für Spielsüchtige Menschen geworden.
In Mainz wird an der Klinik und Poliklinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie Schwerpunkt Medizinische Psychologie und Medizinische Soziologie mit der Glücksspiel Sucht behandelt und Therapiert

KONTAKT: Dr. Sabine M.Grüsser-Sinopoli Universitätsmedizin Mainz
                        
Ambulanz für Spielsucht

Anmeldung und Hotline Montag bis Freitag: 12 - 16 Uhr Tel. 06131 17-6064