Die Suchtberater

Einen großen Teil seines Lebens verbringt der Mensch am Arbeitsplatz. Es ist daher normal, dass die verschiedensten Probleme  eben auch im  Umgang mit Suchtmitteln und abhängigem Verhalten  im Arbeitskontext  auftreten, gefährdert und/oder gelöst werden. Aufgabe und Praxis des  Suchtbeauftragten ist es, für alle Mitarbeiter/innen und Führungskräfte  sowie Auszubildende des Campus genau hier angemessene Problemlösungen zu fördern und die Gesundheit der Beschäftigten insbesondere derer, die von Abhängigkeit betroffen oder suchtgefährdet sind, zu stärken.

Angebote der betrieblichen Suchtberatung  der Universität

Informations-  und Beratungsgespräche für  Betroffene, Angehörige, Führungskräfte und Teams. Nach Abklärung auch  ambulante Behandlung möglich.

Schulungen für Führungskräfte und Teams,  Coaching, Öffentlichkeits- und Gremienarbeit, Begleitung der  betrieblichen Selbsthilfegruppe, Projektarbeit.

Plakat Uni neu

Suchtbeauftragter: Hans-Claudius Moser

Erreichbarkeit:
Offene Sprechstunde
Donnerstags 10 -12 Uhr
und nach Vereinbarung

Ort:
Forum 6 / Zimmer 02-606
(Dachgeschoss)
Mobil: 0151-18068364
Festnetznummer: 06131-39-27777

Mail: hanmoser@uni-mainz.de

uniklinik-mainz2009

 

Tel: 06131175709
Fax: 06131176670

E-Mail:

 

 

Ansprechen lohnt sich: Suchtberatung an der JGU erweitert

 

Petra Amelung wird als betriebliche Suchtkrankenhelferin eingeführt “ Suchtberatung” bezieht neue Räume im Forum 6

 

Krisen und Probleme gehören zum Leben. Die Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) stellt sich als Arbeitgeber der Verantwortung, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in kritischen Situationen oder problematischen Zeiten zur Seite zu stehen und sie insbesondere im Falle einer Suchtproblematik zu unterstützen. So besteht seit vielen Jahren eine Suchtberatungsstelle an der JGU, die mit Informations- und Beratungsgesprächen hilft, Schritte für einen Ausweg zu finden. Das bislang zweiköpfige Team der Suchtberatung kann nun mit Petra Amelung eine neue Kollegin in ihren Reihen begrüßen und gleichzeitig neue Räume auf dem Uni-Campus beziehen. “Die Suchtberatung an der Universität Mainz stellt eine wichtige Säule bei der Fürsorge und Unterstützung unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dar. Damit wollen wir die Sicherheit am Arbeitsplatz erhöhen und ein positives Betriebsklima fördern, aber insbesondere auch unseren Beschäftigten bei Problemen, mit denen sie alleine überfordert sind, zur Seite stehen und nach guten Lösungen suchen sagt Prof. Dr. Wolfgang Hofmeister, Vizepräsident für Forschung an der JGU, zur bevorstehenden Einweihung des neuen Büros und der offiziellen Einführung von Petra Amelung als betriebliche Suchtkrankenhelferin. Die Mitarbeiterin in der Abteilung Finanzen und Beschaffung der JGU ist seit Juni 2016 in dieser Funktion tätig, nachdem sie ihre Ausbildung zur betrieblichen Suchtkrankenhelferin an der Salus Klinik Friedrichsdorf abgeschlossen hatte.

 

Als Ansprechpartner stehen die Mitarbeiter der Suchtberatung Betroffenen zur Verfügung, aber auch Angehörigen oder Führungskräften und Kollegen, die sich Sorgen um möglicherweise Betroffene machen. Wir arbeiten streng vertraulich und unterliegen der gesetzlichen Schweigepflicht, erklärt Hans-Claudius Moser, der als diplomierter Sozialarbeiter und Systemischer Familien- und Sozialtherapeut seit zwei Jahren in dem Team tätig ist. Der Ansatz zeigt Erfolg. Die Beratungsangebote werden zunehmend in Anspruch genommen, was nicht auf zunehmende Probleme mit Suchtmitteln oder Abhängigkeiten zurückgeht, sondern einer besseren Wahrnehmung des Hilfsangebots zu verdanken ist. Dazu suchen die Helfer der Suchtberatung die Fachbereiche der Universität gezielt auf, um auf das Angebot unter dem Motto €žAnsprechen lohnt sich hinzuweisen und  seit Oktober 2015 eine Wanderausstellung zu dem Thema anzubieten.

 

Die meisten Fälle, mit denen es Hans-Claudius Moser und die beiden betrieblichen Suchtkrankenhelfer Werner Waldorf und Petra Amelung zu tun haben, betreffen nach wie vor Alkoholabhängigkeit, aber Probleme mit Spielsucht nehmen zu. In seiner Arbeit ist das Team der Suchtberatung unabhängig und fachlich nicht weisungsgebunden. Bei uns stehen immer die Ratsuchenden im Mittelpunkt und entscheiden selbst über den nächsten Schritt, sagt Moser. Der nächste Schritt kann zum Beispiel auch die Teilnahme an der betrieblichen Selbsthilfegruppe €žSuSeG sein, die sich monatlich im Wechsel auf dem Campus und an der Universitätsmedizin trifft.

 

Interessenten sind zur Einweihung des neuen Büros und zur offiziellen Einführung von Petra Amelung als betriebliche Suchtkrankenhelferin am Freitag, 11. November 2016 um 11:00 Uhr im Forum 6, Zimmer 02-632 herzlich eingeladen.

 

Foto:Das Suchtteam 2016]

http://www.uni-mainz.de/bilder_presse/praesident_suchtberatung.jpg

Die Mitarbeiter der Suchtberatung und Ansprechpartner bei Problemen (v.l.): Werner Waldorf, Hans-Claudius Moser und Petra Amelung

Foto/©: Stefan Sämmer

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