Die betrieblichen Ansprechpartner

Wer sind wir?

Wir sind die ausgebildeten betrieblichen Suchtkrankenhelferinnen und Suchtkrankenhelfer -

  1. an der Johannes Gutenberg-Universität
  2. der Johannes Gutenberg Universitätsmedizin
  3. sowie des Max Planck Institut für Chemie.

Was sind wir noch ?

  • Wir sind ehemals Süchtige Mitarbeiter die den Weg aus der Abhängigkeit genommen haben
  • Wir kennen aus eigner Berufstätgkeit die Besonderheiten und den Alltag der Betriebe.
  • Wir unterstützen uns wechselseitig im Sinne der Selbsthilfe. Wir wissen was Sucht und Co-Abhängigkeit bedeuten.
  • Wir kennen das System der betrieblichen und außerbetrieblichen Suchthilfe als selbst betroffene und helfende Person.
  • Wir angagieren uns für die innerbetriebliche Vorbeugung von Abhängigkeitserkrankungen.

Wir bieten allen betroffenen und Hilfe suchenden Kolleginnen und Kollegen.

  • Gespräche in vertraulicher Atmosphäre über Suchtmittelbedingten Problemen und Lösungen im betriebllichen Alltag.
  • Aufklärung zur Dienstvereinbarung Suchtprävention und internen Regeln im Umgang mit suchtbedingten Auffälligkeiten.
  • Informationen und Austausch zum abstinentem Leben.
  • Aufklärung zu problematischen, gesundheitsgefährdeten und abhängigem Suchtmittelkonsum und seinen Auswirkungen im beruflichen sowie privaten Umfeld.
  • ein offenes Ohr, auch allen, die einem nahestehenden Menschen helfen wollen,
  • stehen wir mit unserer Erfahrung zur Verfügung.
  • Sie haben Fragen - Wir haben Antworten
  • Wir verstehen uns nicht als Suchtpolizei des Betriebes, sondern wollen ausgehend von eigenen persönlichen Suchterfahrungen Hilfesuchenden
  • auf kurzem Wege mit Rat zur Seite stehen
     
    Unser Einsatz ist freiwillig - wir sind nicht weisungsgebunden, können also nicht gezwungen werden beraterisch tätig zu werden.
     

Betriebliche Suchtkrankenhelfer werden nur aktiv, wenn sie um Hilfe angefragt werden!

  • Sie erhalten Informationen über Suchtmittel.
  • Sie erhalten Sachinformationen.
  • Sie erhalten Adressen von Beratungsstellen.
  • Sie erhalten Adressen von Selbsthilfegruppen.
     
  • Unsere Suchterfahrungen Ihr Vorteil
    Kooperation mit/ Vermittlung zu professioneller Hilfe.

Michael Kröhler1pmg

 

Universitätmedizin

Hr. Kroehler

Tel:06131177400 AB

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Fr. Sabine Quint-Vila
Tel.:061313922257
E.MAil:quintvil@uni-mainz.de


 

Sabine Neu

Petra Amelung

Fr.Petra Amelung
Tel.:061313920207
E.Mail:Petra.Amelung@uni-mainz.de

Hr. Werner Waldorf
E.MAil:werner.waldorf@uni-mainz.de

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Hr. Parchatka
E.Mail:up@mpch-mainz.mpg.de

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Ansprechen lohnt sich: Suchtberatung an der JGU erweitert

 

Petra Amelung wird als betriebliche Suchtkrankenhelferin eingeführt “ Suchtberatung” bezieht neue Räume im Forum 6

 

Krisen und Probleme gehören zum Leben. Die Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) stellt sich als Arbeitgeber der Verantwortung, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in kritischen Situationen oder problematischen Zeiten zur Seite zu stehen und sie insbesondere im Falle einer Suchtproblematik zu unterstützen. So besteht seit vielen Jahren eine Suchtberatungsstelle an der JGU, die mit Informations- und Beratungsgesprächen hilft, Schritte für einen Ausweg zu finden. Das bislang zweiköpfige Team der Suchtberatung kann nun mit Petra Amelung eine neue Kollegin in ihren Reihen begrüßen und gleichzeitig neue Räume auf dem Uni-Campus beziehen. “Die Suchtberatung an der Universität Mainz stellt eine wichtige Säule bei der Fürsorge und Unterstützung unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dar. Damit wollen wir die Sicherheit am Arbeitsplatz erhöhen und ein positives Betriebsklima fördern, aber insbesondere auch unseren Beschäftigten bei Problemen, mit denen sie alleine überfordert sind, zur Seite stehen und nach guten Lösungen suchen sagt Prof. Dr. Wolfgang Hofmeister, Vizepräsident für Forschung an der JGU, zur bevorstehenden Einweihung des neuen Büros und der offiziellen Einführung von Petra Amelung als betriebliche Suchtkrankenhelferin. Die Mitarbeiterin in der Abteilung Finanzen und Beschaffung der JGU ist seit Juni 2016 in dieser Funktion tätig, nachdem sie ihre Ausbildung zur betrieblichen Suchtkrankenhelferin an der Salus Klinik Friedrichsdorf abgeschlossen hatte.

 

Als Ansprechpartner stehen die Mitarbeiter der Suchtberatung Betroffenen zur Verfügung, aber auch Angehörigen oder Führungskräften und Kollegen, die sich Sorgen um möglicherweise Betroffene machen. Wir arbeiten streng vertraulich und unterliegen der gesetzlichen Schweigepflicht, erklärt Hans-Claudius Moser, der als diplomierter Sozialarbeiter und Systemischer Familien- und Sozialtherapeut seit zwei Jahren in dem Team tätig ist. Der Ansatz zeigt Erfolg. Die Beratungsangebote werden zunehmend in Anspruch genommen, was nicht auf zunehmende Probleme mit Suchtmitteln oder Abhängigkeiten zurückgeht, sondern einer besseren Wahrnehmung des Hilfsangebots zu verdanken ist. Dazu suchen die Helfer der Suchtberatung die Fachbereiche der Universität gezielt auf, um auf das Angebot unter dem Motto €žAnsprechen lohnt sich hinzuweisen und  seit Oktober 2015 eine Wanderausstellung zu dem Thema anzubieten.

 

Die meisten Fälle, mit denen es Hans-Claudius Moser und die beiden betrieblichen Suchtkrankenhelfer Werner Waldorf und Petra Amelung zu tun haben, betreffen nach wie vor Alkoholabhängigkeit, aber Probleme mit Spielsucht nehmen zu. In seiner Arbeit ist das Team der Suchtberatung unabhängig und fachlich nicht weisungsgebunden. Bei uns stehen immer die Ratsuchenden im Mittelpunkt und entscheiden selbst über den nächsten Schritt, sagt Moser. Der nächste Schritt kann zum Beispiel auch die Teilnahme an der betrieblichen Selbsthilfegruppe €žSuSeG sein, die sich monatlich im Wechsel auf dem Campus und an der Universitätsmedizin trifft.

 

Interessenten sind zur Einweihung des neuen Büros und zur offiziellen Einführung von Petra Amelung als betriebliche Suchtkrankenhelferin am Freitag, 11. November 2016 um 11:00 Uhr im Forum 6, Zimmer 02-632 herzlich eingeladen.

 

Foto:Das Suchtteam 2016]

http://www.uni-mainz.de/bilder_presse/praesident_suchtberatung.jpg

Die Mitarbeiter der Suchtberatung und Ansprechpartner bei Problemen (v.l.): Werner Waldorf, Hans-Claudius Moser und Petra Amelung

Foto/©: Stefan Sämmer

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